Pipedrive im Test 2026
Ein schlankes CRM, das sich auf das Wesentliche konzentriert:
deinen Verkauffsprozess. Viele Jahre im echten Vertriebsalltag getestet.
Gesamtbewertung · Stand Juli 2026
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Was ist Pipedrive?
wurde. Der Kern ist eine visuelle Sales-Pipeline: Du siehst auf einen Blick, wo jeder Deal steht, was
als Nächstes zu tun ist und was gerade liegenbleibt.
Für wen ist Pipedrive geeignet?
Pipedrive trifft am besten, wenn du ein kleines Vertriebsteam führst oder als Selbstständiger
strukturiert an deinen Deals arbeiten willst. Wer eine ganze Abteilung mit Enterprise-Workflows
abbilden will, stößt hier an Grenzen.
Besonders passend für
- Selbstständige und Freiberufler mit aktivem Kundenstamm
- Kleine Vertriebsteams (2 bis 20 Personen)
- B2B-Vertrieb mit klar strukturiertem Verkaufsprozess
- CRM-Einsteiger, der Einstieg ist ungewöhnlich schnell
Weniger geeignet für
- Teams, die Marketing-Automation direkt im CRM brauchen
- Unternehmen mit tiefem Reporting- und BI-Bedarf
- Wer durchgehenden deutschen Telefon-Support erwartet
- Abteilungen mit Enterprise-Anforderungen über 50 Nutzer
Browser oder Installation?
Browser / Cloud
Vollständig im Browser. Chrome, Firefox, Safari und Edge werden unterstützt.
Desktop-App
Keine Desktop-App. Der Browser ist die Hauptarbeitsumgebung.
Mobile App
Vollwertige Apps für iOS und Android mit Sprachnotizen und Echtzeit-Sync.
Offline
Mobile App hat einen Offline-Modus. Daten synchronisieren automatisch.
Was kann Pipedrive wirklich?
Visuelle Pipeline
Das ist der eigentliche Kern. Deals werden per Drag-and-drop durch Phasen geschoben. Man sieht sofort, was offen, was ins Stocken geraten und was kurz vor dem Abschluss ist, ohne Berichte aufzurufen.
"Ein CRM, das du nicht pflegst, ist schlechter als gar keins. Denn du verlässt dich auf Daten, die nicht stimmen."
Aktivitäten-Tracking
Jeder Deal hat eine nächste Aktivität: Anruf, E-Mail, Meeting. Wer keine Aktivität einträgt, wird erinnert. Das zwingt zu einer disziplinierten Arbeitsweise.
E-Mail-Integration
Mails aus Gmail oder Outlook landen direkt am Deal. Öffnungsraten werden getrackt, kein Wechseln zwischen Postfach und CRM mehr.
Automatisierungen
Ab dem Growth-Tarif lassen sich einfache Workflows automatisieren, z.B. Erinnerungen oder Follow-up-Aufgaben. Kein No-Code-Wundertool, aber für Standard-Abläufe ausreichend.
Unsere Bewertung
Stärken und Schwächen
Was uns überzeugt hat
- ✓ Sehr schneller Einstieg, kein langer Onboarding-Prozess nötig
- ✓ Klare Pipeline-Logik, die Vertriebsdisziplin fördert
- ✓ Solide Mobile App mit echtem Offline-Modus
- ✓ Faire Einstiegspreise ab 14 Euro pro Nutzer im Monat
Wo es Grenzen gibt
- × Marketing-Automation nur über kostenpflichtige Add-ons
- × Berichte weniger tief als bei Enterprise-CRMs
- × Kein durchgehender deutscher Telefon-Support
- × Add-ons können die monatlichen Kosten schnell verdoppeln
Was kostet Piepedrive?
Alle Preise pro Nutzer pro Monat, bei jährlicher Abrechnung. Bei monatlicher Zahlung ca. 40 Prozent mehr.
Wie schnell lernst du Pipedrive?
produktiv nutzen kann. Trotzdem gibt es gute Ressourcen für alle, die tiefer einsteigen
wollen.
Alternativen zu Pipedrive
Bessere Wahl, wenn Marketing-Automation, Content-Tools und Vertrieb in einem System zusammenlaufen sollen. Kostet dafür mehr und bringt deutlich mehr Komplexität mit.
Günstiger Einstieg mit mehr Funktionen pro Euro, dafür eine unübersichtlichere Oberfläche und eine steilere Lernkurve als Pipedrive.
Sinnvoll, sobald ein Unternehmen über reine Pipeline-Pflege hinaus komplexe Workflows, tiefe Anpassbarkeit oder große Teams mit 50 oder mehr Nutzern abbilden muss. Dafür mit deutlich höherem Einrichtungs- und Schulungsaufwand.